Social Media für Bad Harzburg

Social Media für Bad Harzburg

Bad Harzburg, meine Heimat und regelmässiges “Urlaubs”ziel. Bad Harzburg gilt als einer der Kurorte im Harz. Die Konkurrenz schläft aber nicht und so muss auch Bad Harzburg über möglichst viele Kanäle versuchen, neue Gäste in den Ort zu bekommen. Das Harzburger Stadtmarketing hat sich dazu einige Gedanken gemacht und nutzt nun das Maskotchen Krodo, um im Social Media Bereich für einige Furore zu sorgen.

Social Media für Kurorte und Städte

Was für Möglichkeiten hat eigentlich ein Kurort wie Bad Harzburg, um mit Social Media neue Gäste zu erreichen? Die Schwierigkeit liegt hier ganz klar darin, dass viele potentielle Gäste einfach nicht die Hauptzielgruppe, von Social Media Diensten oder Portalen wie Youtube, Twitter oder Facebook sind. Die Harzburger gehen zur Zeit den traditionellen Weg:

Der Vorteil dieser Plattformen, mal abgesehen von der Erstellung von Youtube Videos, ist die schnelle und einfache Administration. Jeder der bei Facebook ein Profil oder eine Facebook Seite hatte, kennt die einfachen Möglichkeiten dort neue Nachrichten, Bilder oder Videos zu veröffentlichen.

Weitere Social Media Dienste

Ich würde dem Stadtmarketing zusätzlich noch zwei weitere Dienste empfehlen, da auch hier “schnell” Erfolge zu erreichen sind. Zum einen wäre da Flickr. Über Flickr hat jedes Mitglied die Möglichkeit neue Gruppen, sogenannte Pools, zu erzeugen und zu verwalten. Der Vorteil das jedes Flickrmitglied seine Fotos in einen Pool legen kann und somit Werbung für den Kurort erzeugt ohne das die zuständige Agentur weitere Arbeit leisten muss, liegt hier klar auf der Hand. Selbstverständlich kann man diesen Kanal auch dazu nutzen, Fotos von Krodo und Co. verwalten zu können und gleichzeitig ermöglicht, die Fotos über andere Seiten oder Blogs zu verstreuen.

Als zweite Empfehlung möchte ich gerne Twitter erwähnen. Twitter hat durch seine mittlerweile auch in Deutschland hohe Verbreitung einen großen Stellenwert bei vielen Menschen und somit zukünftig möglichen Gästen.

Google Streetview nutzen

Man hört es an alle Ecken und Kanten: Alle meckern über Google Streetview und deren Kamerawagen. Die Meinung in seiner Privatsphäre gestört zu werden, scheint immer mehr Anhänger zu finden. Denkt man nun aber mal weiter, und hört nicht an der eigenen Hausecke auf zu denken, so sind die Bilder für die Stadt bares Geld wert. Wie auf der TED Konferenz bereits vorgestellt, gibt es bereits jetzt die Möglichkeit von Geschäften, Passagen und eben Straßenzügen detailierte Bilder zu liefern und somit – Werbung für die Stadt zu machen. Ich denke das wir in ein bis zwei Jahren vor dem buchen einer Reise oder eben dem Besuch eines Kurortes, uns diese Städte vorher über genau diese Dienste angucken und uns über die Geschäfte und örtlichen Einrichtungen informieren werden. Müsste man als Kurort oder Stadtverwaltung solche Bilder selbst bezahlen, würde dies wahrscheinlich die Stadtkassen vieler Komunen sprengen.

Wie denkst du darüber?

Nutzt du diese Kanäle bereits oder hälst du nichts von Social Media. Ich finde es enorm spannend wieviele Möglichkeiten Social Media bietet und wohin es wohl noch gehen wird.

Ein Kommentar

  1. Ich finde solche Ideen gut, jeden große deutsche Stadt hat zum Beispiel eine eigene Webseite mit Informationen und Events, warum soll dann ein Ort der gerade auf die Touristen angewiesen ist nicht in diese Richtung gehen? Denn wenn man mit einem Maskottchen für Publicity sorgen kann – dann ist das doch eine feine Sache.

Schreibe einen Kommentar