Dreh deine Texte mit textdreher.de

Dreh deine Texte mit textdreher.de

Oft ist es ein Bild – selten jedoch die rechtlich korrekte Variante. Das Impressum als Text in die Website zu integrieren, ist für viele SEOs, Affiliates und Co. ein Dorn im Auge. Warum machen es trotzdem soviele User und wie kann man sich rechtlich und auch vor Google absichern? Ganz einfach – mit dem Textdreher auf textdreher.de ;-)

Warum Text schützen?

Gerade wer es mit AGB zu tun hat, kennt das Problem: Mitbewerber kopieren was das Zeug hält und ändern manchmal nicht einmal den Namen innerhalb des Textes. Ein anderes Beispiel ist das häufig verwendete Impressum von Affiliateseiten. Viele nutzen hier die nicht ganz rechtskonforme Bild-Variante und binden via HTML Code ein Bild mit den jeweiligen Daten ein.

Google kann somit die Texte nicht auslesen und kann Zusammenhänge innerhalb des Netzwerkes nicht aufdecken. Das Problem an dieser Variante ist jedoch die Rechtssprechung. Ein rechtlicher Pflichttext muss als Textform vorhanden sein und somit ist ein Bild im Impressum rechtswidrig.

Eine Möglichkeit wäre es nun, die Texte einfach um 180° zu drehen und via CSS für den User korrekt darzustellen. Da dieser Prozess von Hand sehr mühsam wäre, gibt es nun den Service von textdreher.de. Auf textdreher.de kann der Nutzer seinen Text in ein Formularfeld eingeben und bekommt diesen im Anschluss um 180° gedreht.

Mit der CSS Definition: .textdreher {direction:rtl; unicode-bidi: bidi-override; text-align: left} kann man diesen Text dann wieder optisch “gerade rücken”.

Probier es doch mal aus und versuche diesen Absatz zu kopieren:

!edruw therdeg SSC aiv hcsitpo red txeT nie nib hci ,ollaH

Ich bin auf dein Feedback gespannt und würde mich freuen, wenn du meinen Tweet zum Textdreher (http://twitter.com/pixeldreher/status/12472671214) retweeten würdest.

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46 Kommentare zu “Dreh deine Texte mit textdreher.de”

  1. Christian sagt:

    hmm für impressum ok aber sonst eher nicht, sonst gehen die rankings sehr bald flöten oder ich ranke eben dann für tiderk ;D

  2. Andre sagt:

    Hallo Christian, da hast du natürlich Recht – daher auch der Hinweis am Ende der Seite.

    Ich würde das auch immer mal variieren und nicht immer das komplette Impressum oder die AGB drehen. Immer mal einen Absatz oder ähnlich.

  3. Alex sagt:

    Das CSS zum “gerade rücken” sollte zusätzlich noch in einem print-Stylesheet hinterlegt werden. Wir kennen doch unsere “Internet Ausdrucker” da draussen.

  4. Alex sagt:

    Definitiv lesbar. Stell dir vor ein gegnerischer Anwalt ist gerade dabei etwas gegen dich zu formulieren, will deine Adresse aus dem Impressum für die Akten ausdrucken und plötzlich kann er das nicht mehr lesen.

    Das 2. Schriftstück ist dann nur noch Formsache. ;)

    • Andre sagt:

      Seit wann muss ein Impressum korrekt druckbar sein? Soviel ich weiß muss der Text auf dem Monitor korrekt zu lesen sein.

  5. Alex sagt:

    Ich weiss nicht, ob der Text (korrekt) druckbar sein und lediglich auf dem Display lesbar sein muss. Ich will es aber auch gar nicht rausfinden, daher würde ich persönlich den Text auch im print-Stylesheet wieder umdrehen. Ebenso wenig will ich rausfinden was bei einem Impressum als Bild, Flash oder Java Applet passiert. Das ist alles machbar und auf dem Display lesbar – wenn auch nicht unbedingt für die Braillezeile oder den Ausdruck geeignet.

    • Andre sagt:

      Gerade für diese Zwecke hab ich ja textdreher.de veröffentlicht. Es nutzen einfach zuviele diese Bild-Variante und könnten sich so, ein wenig aus dem grauen Bereich entfernen. Wegen der Printausgabe werde ich mich aber mal schlau machen. :-)

  6. Alex sagt:

    Klar, bitte nicht falsch verstehen. Die Idee ist super und wird auch spasseshalber mal auf meinen Seiten ausprobiert – mal schauen was Google daraus macht. Bisher konnte ich die Impressum / Kontakt Seiten immer noch ganz gut verschleiern bzw. aus dem Index von Google halten. Nur leider sind manche Bots / Spider nicht so nett wie der von Google.

  7. Alex sagt:

    Du willst doch nur nen Link! ;) Nein, Spass beiseite. Morgen wird dazu sicherlich noch nen Tweet und später abends auch noch einen Blogbeitrag geben – jetzt liest das eh keiner mehr. Btw. kann der IE6, der leider noch sehr häufig auf meinen Seiten aufschlägt den Text richtig anzeigen mit den Anweisungen?

    • Andre sagt:

      Eigentlich ja – Teste ich morgen früh aber nochmal! Link, jein! Freu mich nur drüber wenn wir über das kleine Tool sprechen können und ggf. noch ein paar Verbesserungen einbauen können. Vom vernetzen leben wir doch, oder?

  8. Alex sagt:

    Sollst Du bekommen, inkl. Link und Tweet.

  9. Alex sagt:

    Verbesserungen in dem Sinne habe ich noch nicht, allerdings ist mir aufgefallen, dass das Ganze nicht wirklich mit Telefonnummern funktioniert – die lassen sich auch wunderbar finden, aber da hilft auch eine abweichende Formatierung der Nummer.

    Ähnliches ist mir so nicht über den Weg gelaufen, abgesehen von fliptext.org – aber das ist schon ne Spur härter.

  10. Alex sagt:

    Problem gefunden bzw. eingegrenzt.

    Bei einem Fliesstext funktioniert der Trick. Kommt aber noch zusätzlich HTML mit dazu wird in manchen Browsern eng. Firefox stellt noch alles “richtig” dar, während Safari nur den ersten Teil übernimmt.

  11. Alex sagt:

    Beispiel müsste bei dir per Mail eingegangen sein.

    • Andre sagt:

      Danke – werde dazu morgen nochmal ein kleines Artikel Update einschieben, damit auch die anderen Leser von meinem Blog, wissen was du meinst.

  12. Alex sagt:

    Ok. Ich habe jetzt zeilenweise mein Impressum umgestellt – das funktioniert bei den hier installierten Browsern einwandfrei.

    • Andre sagt:

      Man kann es halt nicht über einen DIV definieren und dann zig anderen Div’s darin positionieren. Ich geh da morgen aber nochmal genauer drauf ein.

  13. Marek sagt:

    Sehr nette Idee, die Frage ist nur was passiert, wenn ein abmahnwütiger Anwalt mit einem Browser daherkommt, der den umgedrehten Text nicht richtig interpretieren kann. Dann ist die Abmahnung nur noch eine Sache von wenigen Textbausteinen :-/
    Und irgendwo in den Untiefen irgendwelcher Downloadarchive lauert bestimmt ein Uraltmozilla oder ein anderer Exot, der dem Abmahner die Eurozeichen in die Augen treibt.

  14. Andre sagt:

    Es bleibt die Frage ob so eine Abmahnung überhaupt einen Rechtsbestand hätte. Schließlich kann man nicht vorraussetzen das ein Webseitenbetreiber einen Browser kontrollieren kann, der 7 oder 8 Jahre alt ist.

    Unabhängig vom IE6 ;-) – dort funktioniert soweit im übrigen alles bestens.

  15. Simon sagt:

    Interessante Idee, werde das mal bei einigen Blogs von mir ausprobieren.

  16. Ich betrachte das ganze recht kritisch.

    Du Argumentierst das das Impressum in Textform vorliegen muss und nicht als Bild, und drehst den Text um und machst ihn unlessbar.
    Mein Wissensstand ist das das Impressum Barrierefrei vorliegen muss. Und mit dem CSS Trick baust du ne Barriere ein. Eine sehr große sogar denn ohne CSS ist das ganze nur noch Kauderwelsch.
    Ein mit deinem Tool bearbeiteter Text ist:

    1. In Suchmaschinen “falsch” indiziert. Was ja gewünscht ist, aber auch nachteile mit sich zieht.
    2. Nicht mehr Kopierbar, klar gewünscht aber das Problem ist, wenn jemand meine Daten kopieren will der es auch soll muss er sie dann auf einmal abtippen… oder schreibt an muaD hpotsirhC.
    3. Es muss nicht der Uralt Mozilla sein der das nicht darstellt. Sondern Lynx, und damit alle Screenreader.

    Ne nette Idee, aber ich denke nicht für die Praxis tauglich. Gegen ABG-Klau schützt man sich wohl besser mit ner außergewöhnlichen Formulierung oder nem Tippfehler wo man nachher nach Googlen kann.

  17. Andre sagt:

    Hallo Christoph,

    selbstverständlich gebe ich dir im Bezug auf die Screenreader absolut recht, diese kann man damit nicht mehr ansprechen und läuft da, wie auch schon mit der Bild-Variante in einen grauen Bereich.

    Jedoch ist es meiner Auffassung nach nicht festgesetzt ob ein Impressum kopierbar sein muss – und hier stellt sich meiner Meinung nach auch die Frage ob ein Text, ob Impressum oder nicht, überhaupt kopiert werden sollte?

    Und ob man außergewöhnliche Formulierungen sowie Tippfehler in den AGB haben sollte, finde ich auch ein wenig gewagt – da hier ein Funken seriösität verloren geht – was bei verdrehtem Text für Screenreader natürlich nicht viel besser ist!

    Vielen Dank für deine Meinung und viele Grüße!

  18. Andre sagt:

    Ich habe in die FAQ noch einmal einen Hinweis geschrieben, damit es auch wirklich jeder der das Tool nutzt, einmal gelesen hat. Danke für den Tipp, Christoph!

  19. yoomai sagt:

    Einfach alle Impressen Deiner Linkbuildingprojekte mit dem Textdreher bearbeiten. Und Dein Netzwerk ist trotzdem aufgedeckt. Mist. iamooy ;-)

  20. Andre sagt:

    Absolut Richtig Yoomai,

    deshalb hatte ich ja auch weiter oben schon geschrieben das man hier immer mal variieren sollte und nicht plump das komplette Impressum spiegeln sollte.

    Sonst kommt Google da relativ flott hinter – keine Frage!

  21. Ist auch keine Perfekte Lösung, da ich nach meinem Namen einfach auch umgedreht suchen kann, evtl. kann man das auf span anwenden und die zufällig im text verteilen…
    werde es mal testen, vielen dank :)

  22. […] Texte drehen Leider ist der Diebstahl von Website-Texten an der Tagesordnung. Eine interessante “Lösung” findet sich auf pixeldreher.net. […]

  23. […] Jeriko zeigt fünf großartige Pinhole-Kameras zum nachbasteln, der Pixeldreher verdreht mit dem Textdreher euern Text für ein gutes Impressum, Kwerfeldein erklärt und zeigt, wie man seine Landschaftsfotos […]

  24. Anonymous sagt:

    […] noch eine lustige Idee gegen Contentklau: http://blog.pixeldreher.net/pixeldreher/dreh-deine-texte-mit-textdreher-deWobei ich nicht weiss wie gut Google den gedrehten Text dann noch indexieren kann.Bei Bilderklau […]

  25. Andreas sagt:

    Besser als nur die gedrehte Variante wäre evtl. die Doppelung von Bild und textdreher. Ohne CSS ist das Impressum sonst nicht lesbar und ob das juristisch einwandfrei ist sei dahin gestellt. Ich glaube allerdings, dass Netzwerke auch mit solchen Tricks schnell erkannt werden, daher kann man das eigentlich auch gleich sien lassen. Wer seine Daten nicht bei den Suchmaschinen finden möchte kann das Impressum einfach für die robots sperren.

  26. Klaus sagt:

    Muss man für sowas unbedingt ein Tool benutzen? !os sua hcod theG

  27. Das ein Bild als Impressum bzw. die Daten des Impressums rechtlich bedenklich sind ist mir zwar neu aber man lernt bekanntlich nie aus.
    Allerdings glaube ich nicht das sich Google von rtl beeindrucken lässt, immerhin ist der Text im Quellcode der Seite korrekt dargestellt, und somit für Google kein Problem diesen aus zu lesen.
    Aber gut, ich werde es einmal ausprobieren und würde mich freuen eine Alternative zum guten alten Bild zu finden. Danke auf alle Fälle für den Link.

  28. Lara sagt:

    Mit Bild fährt man glaub ich immer noch besser. Trotzdem nette Idee. (+:

  29. Paul sagt:

    Fürs Impressum cool, aber ansonsten bringt es nicht viel, da google ja was vernünftiges lesen soll.

  30. Ling80 sagt:

    Nette Spielerei – aber ein einfaches Bild sollte auch den Zweck erfüllen. Jetzt kommt hier nicht mit OCR ;-)

  31. DiroSign-Media sagt:

    Find ich auch, lieber mal auf Basic gehen

  32. Christoph K. sagt:

    moin Andre,

    coole idee! fürs impressum super! :)

    danke!

  33. Dieter sagt:

    Ich finde die Idee genial. Darauf muss man erst mal kommen. Habe mir schon alles Mögliche bez. des Impressum-Problems überlegt, aber das scheint mir doch wirklich eine gute Lösung.

  34. Herbert Glufke sagt:

    Fürs Impressum wirklich eine schöne Sache, aber ansonsten bringt es nicht viel, da google ja was vernünftiges lesen soll.

  35. Sehr nette Idee – werde ich auch mal ausprobieren! Vielen Dank dafür!

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