Kommentar & Trackback-SPAM im Blog

Kommentar & Trackback-SPAM im Blog

Wie bereits in der letzten Woche versprochen, möchte ich mich gerne regelmässig am Webmasterfriday beteiligen und ich finde, dass jeder der in unserer Branche oder “Nische” bloggt, sich daran beteiligen sollte, sofern er die Zeit dazu findet. In dieser Woche gehts um das Thema “Kommentar & Trackback Spam im Blog”.

Trackback-SPAM von Topsy & Co.

Jeder kennt das: “Ein neuer Kommentar von XY wartet auf deine freischaltung”. Zum einen sind es in diesem Blog sehr oft gute und zahlreiche Kommentare von Stammlesern, Kollegen und Interessierten an meiner/unserer Branche – zum anderen sind es bei mir die üblichen Kanditaten namens Topsy & Co.

Ich persönlich halte von Topsy nichts – deshalb bekommt Topsy von mir auch nie einen Trackback akzeptiert. Mein Prinzip, nur gute und anständige Artikel/Seiten zu verlinken, stand für mich immer an vorderster Front, von daher haben es Seiten, wie eben Topsy, bei mir sehr schwer.

Weshalb sollte ich diese auch verlinken? Schließlich wollen die einfach nur einen Link mehr für ihre “Livesearch” gewinnen und bringen mir und meinen Lesern, keinerlei Mehrwert. Leider gehöre ich mit diesem Prinzip wohl eher einer Minderheit an, was man an der Linkentwicklung bestens sehen kann:


Grafik: Sistrix Toolbox

Kommentare mit Mehrwert

Kommentare – eine sehr wichtige und gute Funktion in Blogs, WENN sie nicht zur billigen Linkfarm werden. In letzter Zeit habe ich öfters den Fall, dass sich ein “Bernd Sonnensegel” oder der “Kredit Müller” bei mir als Leser outet und sich einen DoFollow Link (den es bei mir Standardmässig gibt!), in ihrem Kommentar erhoffen.

Ich bin da ehrlich – solche Kommentare lasse ich zu 99,9% nicht zu und wenn, dann ändere ich den Namen durch den, der im Impressum der jeweiligen Seite steht (bisher 2-3 mal vorgekommen). Der Link fliegt natürlich auch komplett raus! Solche Maßnahmen sind bei mir zum Glück sehr selten, da ich auf Grund der hohen Kommentardichte (297 Kommentare auf 87 Artikel) sehr zufrieden mit dem Feedback und euch, den Lesern bin.

Kommentar & Trackback-SPAM, wie gehst du damit um?

Wie gehst du mit dem Thema um? Lässt du die Trackbacks von Topsy & Co. durchgehen oder wandern diese bei dir auch direkt in den Papierkorb? Ich bin auf deine Erfahrungen und Meinungen gespannt und sende viele Grüße aus Leipzig,

André

Update:


Heute kam doch glatt ein “Weihnachtsmann” Kommentar :D

6 Kommentare

  1. Ganz ehrlich, ich habe den Sinn der Trackbacks eh nie verstanden. Sinngemäß beudeutet Trackback “Da sagt einer irgendwo anders was über etwas, das du sagtest”. Kommentare sind mittelbar. Wenn man woanders schreibt, ist das kein Kommentar.

  2. Also deine Kommentare bzw die Links daraus sind bei mir nicht dofollow.
    Oder täuscht mich da mein Tool ;)

    Liebe Grüße vom SEO :D

    • Moin Christoph,

      dein Tool täuscht dich nicht – ich vergebe Follow / Nofollow nach einer bestimmten Regel. Erst ab einer bestimmten Wortanzahl gibts follow und selbstverständlich ausschließlich mit echten Namen und ohne Key. Ein wenig Etikette muss sein!

      Viele Grüße ans Woxikon ;-)

  3. Leider scheinen sich viele Website-Betreiber oder auch Social-Media-Agenturen mittlerweile auf Kommentare als billiges Backlink-Tool zu stürzen. Besonders wenn man aktuelle Trendthemen wie iPhone oder ähnliches behandelt. Bei mir hält sich das Ganze zum Glück noch in Grenzen, sodass ich nur ab und zu mal von Paul, Klaus und Inge von kredite-machen-spaß.de und Co gestört werde. Ich hoffe, es kommt bald ein neues SEO-Handbuch heraus, wo dann drinsteht, dass Kommentar-Spamming keine Vorteile für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen bringt ;)

  4. Wir haben unsere Kommentare auch DoFollow, was eine Menge Arbeit macht wenn man einmal auf der Liste mancher “Experten” ist.

    Ich denke aber, dass sich das alles in Grenzen hält wenn diese merken, dass so ein Spam-Link oder Keyword-Kommentar nicht wirklich lange online bleibt.

  5. Meine Meinung ist, dass sowohl der Blogger als auch der Kommentator eine win-win-Situation haben sollten. Der Blooger kriegt (mehr oder weniger) nützliche Einträge, der Kommentator seinen Trackback. Ich verstehe schon das Dilemma, dass man jeden Eintrag eigentlich anschauen und bewerten müsste, allerdings ist das dann auch eine Art von Zensur, die ich eigentlich ablehne. Und immer auf “nofollow” zu setzen, halte ich für unfair, denn der Blogger profitiert ja auch von den Einträgen oder? Daher halte ich nichts von Jörns Wunsch “… Ich hoffe, es kommt bald ein neues SEO-Handbuch heraus, wo dann drinsteht, dass Kommentar-Spamming keine Vorteile für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen bringt”

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